28.08.19

Die Pilz-Saison beginnt

Kategorie: Aktuelles, Startseite

In Berlins Wäldern wachsen etwa 200 verschiedene Pilze. Laien sollten gesammelte Pilze unbedingt von Experten bestimmen lassen, um Pilzvergiftungen auszuschließen. Beim Pilze-Sammeln ist der wichtigste Grundsatz, ausschließlich Pilze zu verwenden, bei denen Sie sich absolut sicher sind. Nutzen Sie auch die Möglichkeit, einen Pilzsachverständigen bzw. eine Pilzberatungsstelle aufzusuchen. In Berlin ist das die Pilzberatung vom Botanischen Garten und Botanischen Museum Berlin-Dahlem.

Pilzberatungen werden vom Botanischen Garten und Botanischen Museum Berlin-Dahlem bereits seit 1890 angeboten. Seit 1935 ist es die einzige Pilzauskunftsstelle des Landes Berlin. Termine können sich kurzfristig ändern durch erhöhtes Pilz-Aufkommen bzw. aus organisatorischen Gründen. Die Beratung ist kostenfrei.

Pilzberatung vom Botanischen Garten und Botanischen Museum Berlin-Dahlem:

Hier einige Hinweise, damit der Ernstfall Pilzvergiftung nicht eintritt:

Unter den Lamellenpilzen gibt es mehr giftige Pilze als unter den Schwammpilzen. Hier muss daher besondere Vorsicht walten!

Typische Symptome der Pilzvergiftung sind Magen-Darm-Beschwerden. Die Symptome treten meist schon nach kurzer Zeit auf.

Zu den sehr gefährlichen Sorten gehört der Knollenblätterpilz, der schwerste Leberschädigungen hervorruft. Achtung! Symptome treten hierbei allerdings erst später (bis zu 24 Stunden nach der Einnahme) auf.

Fliegenpilz und Pantherpilz wirken auf das Zentrale Nervensystem. Schwindel, Ermüdung und Verwirrung sind ernstzunehmende Symptome.


Druckversion