8. Berliner Fortbildungskongress

am 21. November 2026 in der Kaiserin-Friedrich-Stiftung
Optimal betreut? Onkologische Patient:innen in der Apotheke

Der 8. Berliner Fortbildungskongress der Apothekerkammer Berlin beleuchtet die zentrale Rolle der Apothekerinnen und Apotheker in der interdisziplinären Versorgung onkologischer Patientinnen und Patienten.

Freuen Sie sich auf abwechslungsreiche Seminare, praxisnahe Fallbeispiele und den intensiven Austausch mit Expertinnen und Experten aus der Pharmazie. Der Kongress bietet eine wertvolle Plattform für Wissenstransfer, fachlichen Dialog und neue Impulse für die pharmazeutische Praxis. Vor dem Hintergrund der pharmazeutischen Dienstleistung „Pharmazeutische Betreuung bei oraler Antitumortherapie“ widmet sich der Kongress zentralen Themen der onkologischen Patientenversorgung.

Stellen Sie sich Ihren Kongresstag individuell und flexibel ganz nach Ihren Wünschen zusammen. Wir bieten vier Workshops zu verschiedenen Themen an. Jeder Workshop findet zweimal – nur getrennt durch die Kaffeepause – statt, sodass Sie zwei unterschiedliche Workshops besuchen können. 

Erleben Sie Ihren einzigartigen Kongresstag mit spannenden Inhalten, praxisnahen Impulsen und genießen Sie den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen. Lassen Sie beim Get-Together zu Brezeln und Sekt den Tag Revue passieren und ausklingen.

 
Programm
 

Einlass, Registrierung, Kaffee 
12.00 Uhr

Eröffnung durch die Kammerpräsidentin Dr. Ina Lucas
12.30 Uhr

Kerstin Bornemann
Keynote: Optimal betreut?!
13.00 Uhr

Anna-Lena Becker
Praktische Strategien zur ganzheitlichen Versorgung onkologischer Patientinnen und Patienten in der öffentlichen Apotheke
13.45 - 15.15 Uhr
16.00 - 17.30 Uhr

Kerstin Bornemann
Workshop – Kommunikation mit onkologischen Patient:innen
13.45 - 15.15 Uhr
16.00 - 17.30 Uhr

Dr. Kathrin Büke
Haut- und Mundschleimhautprobleme unter Krebstherapie sicher begleiten – mehr Beratungskompetenz für die Apotheke vor Ort
13.45 - 15.15 Uhr
16.00 - 17.30 Uhr

Dr. André Schäftlein
Keine Angst vor oralen Tumortherapeutika – Lernen in Fallbeispielen
13.45 - 15.15 Uhr
16.00 - 17.30 Uhr

Abschluss & Get-Together
17.45 Uhr

Hier können Sie sich anmelden!

Programm

 

 

Kerstin Bornemann

Was bedeutet optimale Betreuung in der Apotheke? Zwischen dem Anspruch, Patient:innen umfassend zu beraten und den wirtschaftlichen Grenzen des Alltags entsteht oft ein schmaler Grat. Die pharmazeutischen Dienstleistungen eröffnen neue Möglichkeiten: Sie schaffen Raum für strukturierte, vergütete Beratung und damit für eine Betreuung, die den Bedürfnissen unserer Patient:innen wirklich gerecht werden kann.

13.00 Uhr

 

Anna-Lena Becker

Onkologische Patienten sind auf der Suche nach kompetenten Ansprechpartnern, um gut durch die Krebstherapie zu gehen. Welche Rolle spielt die öffentliche Apotheke dabei und was sind verschiedene Ansprache- und Beratungsmöglichkeiten. Ein Kernpunkt stellen die vergüteten pharmazeutischen Dienstleistungen (pDL) bei oraler Antitumortherapie und Polymedikation dar. Jedoch wissen nur wenige Patienten von dem Angebot und der Name der Dienstleistung trifft selten den Painpoint der Patienten. Deshalb kann es sinnvoll sein, spezifische Kompetenzfelder wie Nebenwirkungsmanagement, Ernährungsberatung, Nahrungsergänzung, Kosmetik oder psychoonkologische Unterstützung zu integrieren. Das Ziel des Workshops ist es, Anregungen für den eigenen Beratungsschwerpunkt zu geben, Tools für die Ansprache an die Hand zu bekommen und konkrete Tipps für den Aufbau und die Umsetzung der Versorgungsstruktur zu erhalten. Angepasst an den Apothekenstandort und die fachlichen und zeitlichen Voraussetzungen. Es geht um praxisnahe Impulse, um die Sichtbarkeit der onkologischen Expertise von uns öffentlichen Apotheken zu stärken.

13.45 - 15.15 Uhr
16.00 - 17.30 Uhr

Kerstin Bornemann

Gespräche mit onkologischen Patient:innen sind oft besonders sensibel. Unsicherheit, Betroffenheit oder die Sorge, etwas Falsches zu sagen, können die Kommunikation erschweren. Wie sprechen wir über Therapie, Nebenwirkungen oder Therapietreue, ohne belehrend zu wirken? In diesem Workshop lernen Sie Strategien für eine empathische, klare und wertschätzende Kommunikation – damit Gespräche auf Augenhöhe gelingen.

13.45 - 15.15 Uhr
16.00 - 17.30 Uhr

 

Dr. Kathrin Büke

Krebstherapien können Haut und Mundschleimhaut erheblich belasten und die Lebensqualität deutlich einschränken. In der Apotheke zeigen sich viele dieser Herausforderungen früh – oft bereits mit dem Rezept als wichtiger Informationsquelle.Der Workshop konzentriert sich bewusst auf die Bereiche, in denen Apotheker:innen einen unmittelbaren Unterschied machen können: typische Beratungssituationen rund um Hautreaktionen, Mundtrockenheit, Mukositis, Schmerzen im Mundraum, Schluckbeschwerden und Probleme bei der Nahrungsaufnahme. Anhand praxisnaher Fallbeispiele geht es um konkrete Unterstützung, sinnvolle Empfehlungen, gezielte Fragen im Beratungsgespräch und mehr Sicherheit im Umgang mit betroffenen Patienten.

13.45 - 15.15 Uhr
16.00 - 17.30 Uhr

Dr. André Schäftlein

Die jährlich steigende Anzahl von Verschreibungen oraler Krebsmedikamente in Deutschland und die Beobachtung, dass onkologische Patienten primär wohnortsnahe (Stamm)apotheken aufsuchen, führt dazu, dass ein Großteil der Apotheken regelmäßig Kontakt zu dieser speziellen Patientengruppe hat. Mit den pharmazeutischen Dienstleistungen kann nun auch die aufwendige Betreuung der Patienten mit Krebserkrankung abgerechnet werden. Die Säulen dieser Betreuung stellen dabei das Nebenwirkungs-, Interaktions- und Dosierungsmanagement der individuell verordneten Zytoralia dar – die im Seminar anhand von Fallbeispielen vorgestellt und besprochen werden.

13.45 - 15.15 Uhr
16.00 - 17.30 Uhr

Kaiserin-Friedrich-Stiftung
Robert-Koch-Platz 7
10115 Berlin

Verkehrsverbindungen

Bus Robert Koch Platz Nr. 123, 240
Invalidenstr. Nr. 147, 245
U-Bahn Naturkundemuseum U 6
S-Bahn Friedrichstr. S1, S2, S5, S7, S9, S25, S75
Straßenbahn Invalidenpark M5, M8, M10
Berlin Hauptbahnhof S5, S7, S9, Bus 240 und TXL
Nächster Taxistand Robert-Koch-Platz
Öffentliche, gebührenpflichtige Parkplätze: Luisenstraße 50, Invalidenstraße 52

 

 

 

Wir weisen Sie darauf hin, dass im Rahmen der Veranstaltung Fotoaufnahmen gemacht werden. Diese können im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Veranstaltung in unseren Kammermedien veröffentlicht werden. Details können Sie wie üblich vor Ort den Aushängen entnehmen.

Fortbildungspunkte erhalten Sie wie immer in Ihrem Kundenportal nach der Veranstaltung für den gesamten Kongress.

Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie wie immer in Ihrem Kundenportal nach der Veranstaltung für den gesamten Kongress

Unter dem Motto „Neurologisch“ lud die Kammer zum 7. Berliner Fortbildungskongress in die Kaiserin-Friedrich-Stiftung ein. In verschiedenen Formaten wurden unterschiedliche neurologische Erkrankungen, Therapieformen und gesetzliche Änderungen – nicht nur aus pharmazeutischer Sicht, aber immer mit wesentlicher Bedeutung für den Berufsstand – beleuchtet. 

Etwa 120 Teilnehmende trafen sich am 29. November 2025, um sich fachlich auf den neuesten Stand zu bringen und sich untereinander auszutauschen: Warum sind neurologische Erkrankungen – besonders bei Kindern – so tückisch? Warum stößt man bei der Behandlung trotz rasanter Entwicklungen in Wissenschaft und Forschung oft an seine Grenzen? Welche neuen pharmakologischen Therapieansätze gibt es bei Migräne? Das sind nur einige Fragen, die auf dem 7. Berliner Fortbildungskongress in Workshops und Seminaren erörtert und eingeordnet wurden. Neben einer Keynote gab es fünf verschiedene fachliche Workshops und Seminare, die die Teilnehmenden an dem Tag besuchen konnten. Nach dem Abschlussvortrag gab es Gelegenheit für Netzwerkgespräche. 

© Sandra Schneider (Spreekind-Fotografie)