Hitzeschutz
Hitze zählt zu den größten klimabedingten Gesundheitsrisiken in Deutschland. Allein in Berlin und Brandenburg gab es zwischen 2018 und 2021 rund 1.600 Hitzetote[1]. Der jährlich stattfindende Hitzeaktionstag ruft daher dazu auf, Hitzegefahren ernst zu nehmen und Schutzmaßnahmen konsequent umzusetzen.
Besonders ältere Menschen, chronisch Kranke und Personen, die Arzneimittel einnehmen, sollten sich frühzeitig auf Hitzeperioden einstellen. Die Apotheken vor Ort können auch bei Hitzewellen eine wichtige Rolle in der Beratung übernehmen.
Vor-Ort-Apotheken informieren über die richtige Lagerung von Medikamenten, mögliche Risiken bei hohen Temperaturen und geeignete Schutzmaßnahmen im Alltag. Dazu gehört auch der Hinweis, Arzneimittel nicht im Auto oder in direkter Sonne zu lagern und grundsätzlich auf ausreichenden Hitzeschutz zu achten. Berliner Apotheken leisten damit einen wichtigen Beitrag zur gesundheitlichen Vorsorge in der Sommerzeit.
Die Apothekerkammer Berlin ist Teil des „Aktionsbündnisses Hitzeschutz Berlin“. Gemeinsam mit dem Berliner Apotheker-Verein, dem Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) sowie der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege hat sie einen Musterhitzeschutzplan für Apotheken entwickelt. Dieser unterstützt Apothekenteams dabei, sich auf Hitzeperioden vorzubereiten und passende Maßnahmen für die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort festzulegen.
Der Musterhitzeschutzplan ist auf der Webseite https://hitzeschutz-berlin.de/hitzeschutzplaene/ veröffentlicht.
Auch die ABDA stellt verschiedene Materialien zum Hitzeaktionstag zur Verfügung:
Weitere Informationen, Materialien und Videos finden Sie auch auf der Webseite des Aktionsbündnis Hitzeschutz Berlin. Bitte beachten Sie: Wenn Sie die Videos ansehen möchten, ist die Zustimmung zu Cookies erforderlich.
[1] Quelle: Aktionsbündnis Hitzeschutz Berlin (https://hitzeschutz-berlin.de/)