Weltkrebstag 2026: Persönliche Begleitung macht den Unterschied – Apotheken vor Ort sichern individuelle Versorgung

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Der diesjährige Weltkrebstag am 4. Februar steht unter dem Motto „Gemeinsam einzigartig“ und erinnert daran: Jede Krebsgeschichte ist anders – und doch verbindet Betroffene das gemeinsame Ziel, die Krankheit zu bewältigen. Gerade in dieser besonderen Lebenssituation sind persönliche Begleitung und individuelle Unterstützung entscheidend. Apotheken vor Ort sind dabei verlässliche Partner an der Seite der Patientinnen und Patienten.

„Krebsbehandlung ist Teamarbeit – und Apotheken sind ein unverzichtbarer Teil dieses Teams“, sagt Dr. Ina Lucas, Präsidentin der Apothekerkammer Berlin. Lucas weiter: „Wir begleiten die Menschen während ihrer Therapie, beraten verständlich und helfen ihnen, Arzneimittel sicher in ihren Alltag zu integrieren. Diese Nähe und Erfahrung geben Halt – jeden Tag und in jeder Phase der Behandlung.“

Eine Krebsdiagnose verändert das Leben grundlegend – medizinisch, psychisch und praktisch. In dieser Situation sind wohnortnahe Apotheken vor Ort niedrigschwellige Anlaufstellen. Apothekerinnen und Apotheker unterstützen Patientinnen und Patienten bei der sicheren Anwendung oft komplexer Arzneimitteltherapien, prüfen Wechsel- und Nebenwirkungen und tragen so wesentlich zum Therapieerfolg bei. Zugleich ist zu beachten, dass jede onkologische Therapie ihre Wirkung erst durch die richtige Anwendung entfaltet. Gerade deshalb kommt es auf eine gute persönliche Beratung und Begleitung in der Vor-Ort-Apotheke an. 

Für Lucas steht fest: Krebsbehandlung gelingt nur gemeinsam – im engen Zusammenspiel von Ärztinnen und Ärzten, Pflegekräften sowie Apothekerinnen und Apothekern. „Gemeinsam einzigartig – das ist für uns nicht nur ein Motto, sondern gelebte Praxis in der onkologischen Versorgung“, so Lucas abschließend.

Hintergrundinformation zur pharmazeutischen Dienstleistung „orale Krebstherapie“

Patient:innen, die ambulant ein orales Antitumortherapeutikum neu verordnet bekommen, haben neben der regulären Betreuung Anspruch auf eine „Erweiterte Medikationsberatung“ in der Apotheke. Die Kosten dafür trägt die Krankenkasse. In Apotheken, die diese pharmazeutische Dienstleistung anbieten, führt die Apothekerin/der Apotheker eine persönliche, strukturierte Medikationsberatung durch. Es werden Daten zur gesamten Medikation erhoben, die Arzneimitteltherapiesicherheit überprüft und mögliche arzneimittelbezogene Probleme identifiziert. Dabei werden die Besonderheiten der oralen Antitumortherapie berücksichtigt. Bei Bedarf erfolgt zwei bis sechs Monate nach der „Erweiterten Medikationsberatung“ in der Apotheke ein Folgegespräch, um potenzielle Anwendungsprobleme, Probleme bei der Therapietreue oder Nebenwirkungen mit der/dem betroffenen Patient:in zu besprechen. (Quelle: https://www.akberlin.de/patientinnen/dienstleistungen-und-impfungen)

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